Robokeeper

So funktioniert’s

4attention RoboKeeper Technik KamerasDie Augen des RoboKeepers sind zwei Kameras, die bis zu 90 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Sie hängen über dem Tor, nehmen den Ball ins Visier und verfolgen dessen Flugbahn. Der Ball muss sich farblich von der Umgebung abheben.

 

Aus den ermittelten Bildern errechnet eine Bildverarbeitungssoftware den wahrscheinlichen Einschlagpunkt des Balles im Tor. Sie gibt in Echtzeit die Informationen an die Motorsteuerung weiter, die für die Bewegung des RoboKeepers verantwortlich ist.  Das alles spielt sich in Bruchteilen einer Sekunde ab, denn bei einem stramm geschossenen Schuss erreicht der Ball eine Geschwindigkeit von deutlich mehr als 100 km/h.

 

4attention RoboKeeper Technik KameraDer Abschusspunkt liegt bei ca. neun Metern, so dass nur 0,3 Sekunden bleiben, um die Figur, die an einem Hochleistungsgetriebe befestigt ist, in die richtige Position zu bringen. Der RoboKeeper beschleunigt dabei 17 Mal schneller als ein Formel-1-Auto.

 

Wie schwer der RoboKeeper zu überwinden ist, haben bereits zahlreiche Fußballprofis erfahren müssen. Damit der Spielspaß nicht zu kurz kommt, können sieben verschiedene Schwierigkeitsstufen eingestellt werden. Der RoboKeeper passt sich also dem Leistungsniveau der Spieler an. Jeder Teilnehmer hat eine reelle Chance, den RoboKeeper zu bezwingen.

 

4attention RoboKeeper Technik OwomoyelaEntwickelt wurde der RoboKeeper vom Fraunhofer Insitut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund. Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stellte sich ein Team von Institutsleiter Prof. Dr. Michael ten Hompel der Herausforderung, mit dem vorhandenen Know-how einen roboterähnlichen Torwart zu entwickeln.

 

Aus dem anfänglichen Studentenprojekt ist dank der Kooperation mit 4attention das weltweit innovativste Eventmodul enstanden, dass jetzt schon an über 500 Eventtagen für Furore gesorgt hat.